„Heb das Ding mal hoch!“

In Rudolstadt hat Einer einen vermeintlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Er war sich zunächst nicht ganz sicher, ging nach Hause und recherchierte auf eigene Faust was ihm da untergekommen ist. Sein Ergebnis: vor seinen Füßen lag eine Stabbrandbombe, welche am 10.April 1945 zu Tausenden von den Alliierten über der Gegend abgeworfen wurden.

Also machte er das einzig richtige und informierte die Polizei über die Notrufnummer 110. So weit, so gut. Aber jetzt kommts: der Polizist am anderen Ende der Leitung hat ihm nicht geglaubt und ernsthaft gefordert, er solle das Ding mal

„(…) hochheben und nachsehen was da drauf steht.“

DAS DING MAL HOCHHEBEN UND NACHSEHEN WAS DA DRAUF STEHT! Kann man sich gar nicht ausdenken sowas. Zudem wird dem jungen Mann jetzt noch ans Bein gepinkelt, weil die Wahl der Notrufnummer der Schwere des Bombenfundes anscheinend nicht angemessen war.

Ja, mein Vertrauen in die Polizei ist auch im noch jungen Jahr 2014 unerschütterlich groß. Bei so viel geballter Kompetenz kann eigentlich nichts schiefgehen.

(OTZ Direktlink)

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