Hurenkind vs. Schusterjunge

Zum Geldverdienen mach ich ja in lokalem Journalismus – und das auch mit großer Leidenschaft. Ich bin immer für den Text zuständig, habe also mit dem Setzen der Artikel oder mit dem anschließenden Druck der jeweiligen Ausgabe für gewöhnlich nichts zu tun. Und mir fällt gerade auf, dass das sehr schade ist, denn so fehlt mir ein bisschen der Einblick in diese Materie.

Heute stolperte ich nun aber über ein paar Begriffe aus diesem Bereich, welche dem Layouter oder Drucker als Missgeschicke angekreidet werden. So zum Beispiel der Schusterjunge oder das Hurenkind. Wiki schreibt:

Als Hurenkind wird die letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie zugleich die erste einer neuen Spalte oder Seite ist.

Gilt als schwerwiegender Fehler. Der Schusterjunge ist nicht ganz so dramatisch:

Wenn eine Seite oder Spalte nach der ersten Zeile eines neuen Absatzes umbrochen wird, so wird diese allein am Ende der Seite oder Spalte stehende Zeile als Schusterjunge bezeichnet. Der Schusterjunge […] fällt besonders dann auf, wenn Absätze mit Einzug gesetzt werden.

Sieht dann so aus (eingefärbt links der Schusterjunge, rechts das Hurenkind):

Hurenkind(Bild „Hurenkind“ von Rainer Zenz, lizensiert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia.)

Wieder was gelernt!

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